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Nr. 21:
Samen- und Früchte-Lexikon
2022; 187 Seiten; Preis 12,00 EUR
Steckbrief LPG 21
Der Beitrag ist für Menschen geschrieben mit einem kundigen Interesse an Pflanzen: Leute, die sich schon lange mit Pflanzen beschäftigen oder solche, die mit dem Gedanken spielen, sich einer solchen Beschäftigung hinzugeben. Der Gegenstand, Samen und Früchte, dem das Buch von E. Klauck gewidmet ist kennzeichnet den Sinn aller Anstrengungen, die Pflanzen (Phanerogamen) unternehmen, um hier in der Welt zu sein. Aber wenn wir diese Samen und Früchte nicht gerade verspeisen (oder sonst wie ein professionelles Interesse damit verbinden), scheinen sie uns im Alltag doch einigermaßen gleichgültig zu sein, aller Mühen zum Trotz, die die Pflanzen da auf sich genommen haben. Die meisten Samen sind klein, zuweilen sehr klein und unscheinbar gehalten. Das hilft in entscheidender Weise bei der Anlage häufig zahlloser Samenkörnchen, die Bergfleth als ein Beispiel der Verschwendungslogik der "Natur" diskutiert hat. E. Klauck stellt uns das Samen- und Früchtelexikon über die Pflanzenfamilien vor, die wenigsten der Ambition Linnes nach in erster Linie über die Blüten (also dem, was vergehen muss, damit ein Same entsteht) und je nach dem auch über den Habitus der Pflanzen, jedenfalls nicht nach ihren Früchten differenziert sind. Ergänzt wird diese Darstellung über Hinweise zur Nutzung der (in einer Familie versammelten) Pflanzen, die häufig weit über den Gebrauch der Samen selbst hinaus gehen. Dann (erst) gibt es einen Bestimmungsschlüssel, der uns zu den einzelnen Pflanzen führt. Bemerkenswert ausdifferenziert ist bereits unsere Alltagssprache, wenn wir uns auf die Welt der Samen und Früchte einlassen. Genannt seien hier nur beispielhaft und eher vordergründig: Same, Frucht, Beere, Balg, Schote und Schötchen. In einem Glossar erklärt uns der Autor diese Begriffe, die wir meist selbstverständlich zu nutzen wissen, oft freilich, ohne uns des die Begriffe bestimmenden Inhaltes bewusst zu sein?
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